Gründe für den Druckabfall bei Schraubenkompressoren

Der Druckabfall nach dem Abschalten eines Luftkompressors ist ein häufiges Phänomen. Die Abfallrate und der Endwert weisen jedoch normale und anormale Bereiche auf. Sinkt der Druck im Druckluftbehälter kurz nach dem Abschalten auf null, kann dies darauf hindeuten, dass das Mindestdruckventil nicht dicht schließt. Bei einer normalen Umgebungstemperatur von 25 bis 30 Grad Celsius liegt der normale statische Druck üblicherweise zwischen 0,7 MPa und 0,9 MPa. Das Verständnis dieser Muster hilft, den Anlagenzustand schnell zu ermitteln und durch anormalen Druck verursachte Sicherheitsrisiken in der Produktion zu vermeiden.

2

Fünf Hauptgründe für den Druckabfall erklärt:

Die Kompressibilität von Druckluft ist eine grundlegende physikalische Eigenschaft. Im Gegensatz zur Inkompressibilität von Hydrauliköl baut Druckluft nach dem Abschalten aufgrund der Wiederherstellung des intermolekularen Abstands allmählich Druck ab. Diese Eigenschaft bedingt, dass pneumatische Systeme, insbesondere ohne Druckhaltungseinrichtungen, keinen konstanten Druck wie hydraulische Systeme aufrechterhalten können.

Eine Fehlfunktion des Mindestdruckventils ist eine häufige Ursache. Dieses Ventil besteht aus einem Ventilkörper, einem Ventileinsatz, einer Feder und weiteren Bauteilen. Es sollte sich beim normalen Abschalten automatisch schließen, um einen Rückfluss von Druckluft zu verhindern. Wenn die Feder versagt oder das Dichtungselement verschleißt, sinkt der Druck innerhalb von 10 Minuten rapide von 0,8 MPa auf unter 0,2 MPa. Dies muss durch Demontage und Überprüfung des Schließzustands des Ventileinsatzes bestätigt werden.

Modellunterschiede beeinflussen die Druckhaltung. Kolbenkompressoren weisen ein Restvolumen auf, dessen Ausdehnung nach dem Abschalten den Druckabfall beschleunigt; Schraubenkompressoren hingegen können durch ihre Konstruktion mit kontinuierlich kämmenden Rotoren die Druckhaltungszeit um mehr als 30 % verlängern und eignen sich daher besser für Anwendungen, die eine stabile Luftversorgung erfordern.

Die Umgebungstemperatur beeinflusst den Druck durch thermische Ausdehnung und Zusammenziehung. In einer sommerlichen Umgebungstemperatur von 35 °C kann der statische Druck desselben Systems nach dem Abschalten um 0,15 MPa höher sein als in einer winterlichen Umgebungstemperatur von 5 °C. Diese Änderung ist ein normales physikalisches Phänomen; dennoch muss sichergestellt werden, dass das Manometer temperaturkompensiert kalibriert ist.

Leckagen in Rohrleitungen sind oft schwer zu erkennen. Ein Loch mit 2 mm Durchmesser kann bei einem Druck von 0,7 MPa etwa 0,3 m³ Luft pro Stunde entweichen lassen. Luftblasen an den Verbindungsstellen lassen sich durch Auftragen von Seifenwasser nachweisen, und kleine Lecks können mithilfe eines Ultraschall-Lecksuchgeräts lokalisiert werden.

Beurteilung und Umgang mit anormalen Druckabfällen:

Die Druckabfallrate ist ein wichtiger Indikator. Nach normalem Abschalten sollte der Druck linear und langsam sinken. Überschreitet der Druckabfall innerhalb von 30 Sekunden 50 %, ist Vorsicht geboten. Es wird empfohlen, einen Drucksensor zu installieren und einen Alarmschwellenwert festzulegen. Sinkt der Druck innerhalb von weniger als 2 Minuten von 0,8 MPa auf 0,4 MPa, sollte die Wartungsprozedur eingeleitet werden.

Die Prüfung von Mindestdruckventilen erfolgt in drei Schritten: Erstens ist zu beobachten, ob der Zeiger des Manometers nach dem Abschalten schnell auf Null zurückkehrt. Zweitens ist das Ventil zu demontieren, um die Federvorspannung zu prüfen (Standardwert: 15–20 N). Drittens ist die Dichtheit des Ventilkegels mit einem Dichtheitsprüfgerät zu überprüfen. Die Leckrate sollte unter 0,1 Pa/min liegen.

Bei der Inspektion von Rohrleitungssystemen sollte eine schrittweise Fehlersuche erfolgen. Beginnen Sie am Gasauslass des Tanks, schließen Sie nacheinander jedes Ventil und überwachen Sie die Druckänderungen. Sinkt der Druck nach dem Schließen eines Ventils nicht weiter ab, befindet sich die Leckstelle stromabwärts dieses Ventils. Konzentrieren Sie sich dabei auf Bereiche mit hoher Spannungskonzentration, wie z. B. Krümmer und Flansche.

Die Basiswerte des Modells sollten der Bedienungsanleitung des Herstellers entnommen werden. Eine Stunde nach dem Abschalten sollte der Druck eines Kolbenkompressors nicht unter 0,5 MPa fallen, während der Druck eines Schraubenkompressors über 0,65 MPa liegen sollte. Bei ölfreien Schraubenkompressoren kann der Druckabfall bis zu 15 % schneller erfolgen als bei öleingespritzten Modellen, der Endwert sollte jedoch nicht unter 0,6 MPa fallen.

1

Richtlinien für den korrekten Abschaltvorgang:

Das Einlassventil darf erst geschlossen werden, wenn der eingestellte Druck erreicht ist. Konkret: Wenn das Manometer 0,75 MPa anzeigt, schließen Sie das Einlassventil langsam, bis der Abgasdruck unter 0,1 MPa fällt, bevor Sie die Stromzufuhr unterbrechen. Dadurch wird verhindert, dass Restluft unter hohem Druck in der Leitung verbleibt und Kondensation entsteht.

Für den Betrieb ohne Druck muss das Gerät 3–5 Minuten lang unbelastet laufen. Beobachten Sie den Amperemeterwert, um sicherzustellen, dass die Druckluft im System vollständig abgelassen wurde. Reduzieren Sie dazu den Strom auf den Leerlaufwert (üblicherweise 20–30 % des Nennstroms). Dieser Schritt verhindert, dass Restdruck eine Emulsion des Schmieröls verursacht.

Die Wartung des Ablassventils sollte regelmäßig erfolgen. Es wird empfohlen, das Ablassventil am Boden des Lufttanks täglich vor Feierabend zu öffnen und 30 Sekunden lang kontinuierlich abzulassen, bis kein Wasser mehr austritt. Bei automatischen Entleerungssystemen sollte die Funktionsfähigkeit des Magnetventils monatlich überprüft werden, um einen Rückfluss durch Verstopfung zu verhindern.

Die Filterwechselintervalle beeinflussen die Druckstabilität direkt. Luftfilter sollten alle 2000 Betriebsstunden, Ölfilter alle 4000 Betriebsstunden und Schmieröl alle 8000 Betriebsstunden gewechselt werden. Überprüfen Sie die Ölreinheit mit einem Laserpartikelzähler; wechseln Sie den Filter, sobald der ISO-Wert 18/15 überschreitet.

OPPAIR sucht weltweit nach Vertriebspartnern. Bei Fragen können Sie sich gerne an uns wenden:

Tel./WeChat/WhatsApp: +86 14768192555

Email:Info@oppaircompressor.com

#Elektrischer Schraubenkompressor #Schraubenkompressor mit Lufttrockner #Hochdruck-Schraubenkompressor mit geringem Geräuschpegel, zweistufig#All-in-One-Schraubenkompressoren#Auf einem Rahmen montierter Schraubenkompressor für Laserschneidanlagen#Ölgekühlter Schraubenkompressor ölfreie Kompressoren


Veröffentlichungsdatum: 02.07.2026