Ursachen und Lösungen für unzureichendes Fördervolumen bei Schraubenkompressoren

In der modernen industriellen Produktion sind OPPAIR-Schraubenkompressoren aufgrund ihrer hohen Effizienz, Stabilität und Zuverlässigkeit zu unverzichtbaren Kernkomponenten vieler Unternehmen geworden. Unzureichende Fördermenge reduziert nicht nur die Produktionseffizienz und beeinträchtigt die Produktqualität, sondern kann auch zu Anlagenstillständen und damit zu erheblichen wirtschaftlichen Verlusten führen. Die Identifizierung und Behebung der Ursachen für unzureichende Fördermenge bei Schraubenkompressoren ist daher entscheidend für die Sicherstellung einer kontinuierlichen Produktion und die Kontrolle der Betriebskosten. Im Folgenden werden die Ursachen für unzureichende Fördermenge bei Schraubenkompressoren professionell analysiert und praktische Lösungen aufgezeigt, die Anwendern helfen, Störungen schnell zu beheben und die Anlagen wieder in einen optimalen Betriebszustand zu versetzen.

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I Verstopfter Luftfilter:

Der Ansaugkanal des Geräts ist verstopft, wodurch die Ansaugleistung reduziert wird. Hohe Staubkonzentrationen, fehlender Filterwechsel und Umgebungen mit Staub, Holzspänen und Zement können zu normalem Leerlaufdruck, aber zu einem raschen Druckabfall unter Last, geringem Stromfluss und Überhitzung des Luftfiltergehäuses führen.

Lösungen:

1. Nehmen Sie den Luftfilter heraus und blasen Sie ihn aus (von innen nach außen). Bei starker Staubbelastung tauschen Sie das Filterelement direkt aus.

2. Reinigen Sie das Luftfiltergehäuse und den Ansaugschlauch und prüfen Sie diese auf Beschädigungen und Undichtigkeiten.

3. Installieren Sie einen Vorfilter, um den Austauschzyklus zu verkürzen.

 

II. Fehlfunktion des Einlassventils:

Eine fehlerhafte Öffnung und Schließung des Einlassventils des Geräts behindert die Kompressionszirkulation. Ölablagerungen, Federermüdung, unzureichende Luftzufuhr durch das Magnetventil und eine beschädigte Zylindermembran können zu einer schwachen Belastbarkeit, einem langsamen Druckanstieg und einem schnellen Druckabfall im Leerlauf führen.

Lösungen:

1. Den Einlassventilkern und den Ventilsitz zerlegen und reinigen, dabei Kohlenstoffablagerungen und Schlamm entfernen.

2. Ersetzen Sie abgenutzte Federn und beschädigte Membranen.

3. Überprüfen Sie das Steuermagnetventil, reinigen Sie das Filtersieb und stellen Sie einen ausreichenden Luftversorgungsdruck sicher (0,4–0,6 MPa).

4. Reparieren Sie den Einlassventilantriebszylinder, um sicherzustellen, dass er vollständig geöffnet ist.

 

III. Ausfall des Mindestdruckventils: Instabilität des Systemdrucks, Öl-Gas-Trennung und Zirkulation sind gestört.

Das Mindestdruckventil dient der Aufrechterhaltung des Innendrucks im Kompressorkopf, um die Schmierölzirkulation zu gewährleisten. Verschleiß des Ventilkegels, Erweichung der Feder, Beschädigung des Dichtrings und Schlammbildung verursachen einen raschen Druckabfall beim Belasten, einen extrem langsamen Druckanstieg im Druckluftbehälter und einen schnellen Druckabfall im Kompressorkopf nach dem Abschalten.

Lösung: Das Mindestdruckventil zerlegen und reinigen, Dichtungen und Feder ersetzen; bei Defekten austauschen.

 

IV. Verstopfung des Öl-Gas-Abscheiders: Erhöhter innerer Luftströmungswiderstand, reduziertes Abgasvolumen und verminderte Energieeffizienz.

Nach längerem Betrieb sammeln sich Verunreinigungen im Öl-Gas-Gemisch, Oxidationsprodukte des Schmieröls und kleinste Verschleißpartikel allmählich im Filterelement an und führen zu Verstopfungen. Bei einem verstopften Filterelement steigt der Widerstand gegen den Druckluftstrom sprunghaft an, was eine Reihe von Problemen nach sich zieht: Das Abgasvolumen sinkt direkt; der Motor benötigt mehr Energie, um den Widerstand zu überwinden, was die Anlageneffizienz verringert; ein zu hoher Druckunterschied kann das Filterelement sogar zum Bersten bringen, wodurch Schmieröl mit dem Gas austritt und der Ölverbrauch steigt; im Extremfall kann der Innendruck des Öl-Gas-Abscheiders anormal ansteigen und ein Sicherheitsrisiko darstellen.

Lösungen:

1. Filterelement termingerecht austauschen: Befolgen Sie die Herstellervorgaben und tauschen Sie das Öl-Gas-Abscheider-Filterelement unter normalen Betriebsbedingungen alle 2000–4000 Stunden (oder 1 Jahr) aus; verkürzen Sie den Austauschzyklus bei hoher Belastung und rauen Betriebsbedingungen.

2. Druckdifferenz überwachen: Die meisten Luftkompressoren sind mit einem Differenzdruckmanometer für den Öl-Gas-Abscheider ausgestattet. Bei einer Druckdifferenz von über 0,08–0,1 MPa muss das Filterelement umgehend ausgetauscht werden.

3. Für sauberes Öl sorgen: Das für den Luftkompressor spezifische Schmieröl regelmäßig wechseln und dabei ein geeignetes Öl verwenden, um Öloxidation und die Bildung von Verunreinigungen zu vermeiden.

 

V. Pipeline-Lecks: Versteckte „Energieverschwendung“, ein stiller Killer der Systemeffizienz

Leckagen in Druckluftleitungen sind ein häufiges Problem der Energieverschwendung in der industriellen Produktion. Sie führen nicht nur zu unzureichender Druckluftversorgung, sondern auch zu enormen Stromkosten. Typische Leckstellen sind: Gewinde und Flansche; verschiedene Ventile wie Kugel-, Schieber- und Magnetventile; alternde und rissige Schläuche und lose Verbindungen; pneumatische Komponenten wie Zylinder, Pneumatikmotoren und Druckminderer; sowie Schweißnähte und Ablassventile an Druckluftbehältern. Leckagen wirken wie kleine Löcher, durch die kontinuierlich Druck entweicht. Um den Systemdruck aufrechtzuerhalten, muss der Kompressor über längere Zeiträume unter Volllast laufen, was letztendlich zu unzureichender Druckluftversorgung und stark steigenden Stromkosten führt.

Lösungen:

1. Einen regelmäßigen Leckageerkennungsmechanismus einrichten

Akustische Methode: In einer ruhigen Umgebung kann man das zischende Geräusch des Luftstroms an einer Leckage identifizieren, um offensichtliche Leckstellen zu lokalisieren.

Seifenwassermethode: Seifenwasser auf die vermuteten Leckstellen auftragen; das Auftreten von Blasen deutet auf ein Leck hin.

Professionelle Instrumentenmethode: Ein Ultraschall-Lecksuchgerät wird verwendet, um selbst kleinste, für das menschliche Ohr nicht wahrnehmbare Lecks präzise zu erkennen und bietet so eine höhere Effizienz und Genauigkeit.

2. Sofortige Leckreparatur: Lecks müssen sofort nach ihrer Entdeckung behoben werden. Lose Verbindungen müssen festgezogen, alternde Dichtungen ersetzt und beschädigte Rohre und Ventile repariert oder ersetzt werden.

3. Optimierte Rohrleitungsplanung: Reduzierung der Anzahl der Rohrverbindungen, wobei Schweiß- und Pressverbindungen gegenüber Gewindeverbindungen mit schlechter Abdichtung bevorzugt werden, und Verwendung hochwertiger Rohre und Formstücke.

4. Wartung pneumatischer Geräte: Pneumatische Werkzeuge und Komponenten in der Werkstatt regelmäßig überprüfen, um eine gute Dichtungsleistung sicherzustellen.

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VI. Weitere, leicht zu übersehende Gründe

1. Fehlende Übereinstimmung von Nenndruck und Anforderungen vor Ort: Ist der Nenndruck des Geräts zu hoch, verringert eine Reduzierung vor Ort das Abgasvolumen bei gleicher Leistung; sind niedriger Druck und hoher Durchfluss erforderlich, muss das Hauptgerät angepasst oder das Modell ausgetauscht werden.

2. Ausfall des Kapazitätsregelventils (Proportionalventil): Bei Permanentmagnet-Wechselrichtern/großen Einheiten mit Kapazitätsregelventilen kann es zu Blockierungen kommen, die den vollen Lufteinlass verhindern und das Luftvolumen halbieren; reinigen Sie den Ventileinsatz des Kapazitätsregelventils.

3. Unzureichendes Druckluftbehältervolumen: Hohe, kurzzeitige Spitzenverbrauchsraten können bei zu kleinem Behältervolumen starke Druckschwankungen verursachen und fälschlicherweise ein unzureichendes Abluftvolumen anzeigen. Erhöhen Sie das Druckluftbehältervolumen zur Pufferung. 4. Anomale Parameter bei Frequenzumrichtern: Die obere Frequenzgrenze des Umrichters ist überschritten, die Motorparameter sind nicht mehr korrekt und die Nenndrehzahl wird nicht erreicht. Setzen Sie die Reglerparameter zurück, um die Frequenzbegrenzung aufzuheben.

 

Schnelle Fehlerbehebung (Ablauf der Vor-Ort-Inspektion):

1. Parameter prüfen: Bemessungsdruck, Lastdifferenzdruck, Motornennstrom, maximale Betriebsfrequenz.

2. Ansaugung prüfen: Luftfilter sauber, Einlassventil vollständig geöffnet.

3. Überprüfung der internen Druckhaltung: Minimale Druckentlastung des Ventils.

4. Messen Sie den Differenzdruck des Ölabscheiders, um festzustellen, ob der Ölabscheider verstopft ist.

5. Messen Sie die gesamte Luftleckage in den Rohrleitungen des Maschinenraums.

6. Auf Überhitzung und Lastreduzierung prüfen.

7. Riemen-/Motordrehzahl und Versorgungsspannung prüfen.

8. Bei älteren Maschinen sollte das Verschleißspiel der Haupteinheit überprüft werden.

 

Zusammenfassung:Unzureichende Fördermenge bei Schraubenkompressoren kann durch ein einzelnes Problem oder mehrere Fehler verursacht werden. Treten solche Probleme auf, müssen die oben genannten sieben Ursachen nacheinander überprüft und entsprechend den Betriebsbedingungen vor Ort behoben werden, um die normale Produktionskapazität der Anlage schnellstmöglich wiederherzustellen.

 

Vorbeugen ist weitaus wichtiger als die Fehlersuche. Die Einrichtung eines Systems für regelmäßige Inspektionen und Wartungen von Luftkompressoren sowie die Verwendung von Original- oder Markenprodukten sind die grundlegendsten Maßnahmen, um den langfristig stabilen Betrieb der Geräte zu gewährleisten und Störungen wie beispielsweise unzureichende Abgasmenge zu vermeiden.

 

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Veröffentlichungsdatum: 22. Juni 2026